Dienstag, 24. Juni 2014

[Rez] Cat Patrick - Die fünf Leben der Daisy West


Titel: Die fünf Leben der Daisy West
Autor: Cat Patrick
Verlag: Boje
Reihe: Einzelband
Einband: Hardcover
Preis: 14,99€ 
Seiten: 304
Meine Wertung: 2 von 5 Federn




Daisy ist fünfzehn - und schon mehr als ein Mal gestorben. Sie lebt waghalsig, denn sie weiß, dass es Revive gibt, ein Medikament, das ins Leben zurückhilft, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Da diese Medizin hochgeheim ist, muss Daisy nach jedem Tod eine neue Identität annehmen und an einen anderen Ort ziehen. Bisher hat sie daher meist isoliert und ohne enge Freunde gelebt. Aber dann findet sie an ihrer neuen Schule nicht nur völlig unverhofft eine beste Freundin, sondern verliebt sich auch noch Hals über Kopf. Zum ersten Mal lässt Daisy sich wirklich auf das Leben ein. Da entdeckt Daisy, dass sie Teil eines großen Experiments ist. God, der zwielichtige Leiter des Revive-Programms, hat viele Menschen auf skrupellose Weise rekrutiert und behandelt sie wie Versuchskaninchen. Daisy begehrt auf. Und setzt damit ernsthaft und unwiederbringlich ihr Leben aufs Spiel ...


Die Idee mit den Klebestickern, die die fünf Tode von Daisy zeigen, finde ich super. Ansonsten wenig spektakulär.




Tja die fünf unspektakulären Leben der Daisy West haben bei mir wenig Eindruck hinterlassen.

Anfangs klang die Idee noch super und interessant.

Die Organisation „Revive“ testet ein Mittel, dass Tote wiederbeleben kann. Die Testpersonen sind Menschen, die eigentlich schon ums Leben gekommen sind. Am Unfallort wird diesen das Mittel verabreicht. Daisy ist eine dieser Versuchspersonen und sie weiß, dass sie immer wieder geholt werden kann – deswegen geht sie nicht gerade vorsichtig mit ihrem Leben um. Nach jedem Tod müssen ihre „Pseudoeltern“ mit ihr umziehen.
Matt – ihr „Vater“ und Mitglied von Revive – der noch dazu super aussieht und richtig nett und sympathisch ist und Cassie – ihre „Mutter“ – die ein einziger Eisblock ist und ebenfalls für Revive arbeitet.

Daisy selber ist meiner Meinung nach eher Durchschnitt, sie hat gerade soviele Macken, dass sie dem Leser nicht wie eine perfekte Heldin erscheint. Über ihre Vergangenheit, ihre richtigen Eltern und ihr bisheriges Leben weiß man nichts und erfährt auch so gut wie nichts.

Dafür bekommt man ihre Liebe auf den ersten Blick sehr ausführlich beschrieben. Ich weiß nicht, wieso so viele Autoren der Meinung sind, dass es nötig ist, die Haare des Liebesopfers tausendfach in verschiedenen Facetten zu erleuchten oder die Lippen tausende male zu beschreiben… Naja, auf jeden Fall heißt er Matt und ist super toll und schöner als alle anderen Jungen auf der Welt.

Der Schreibstil ist schlicht, die Dialoge irgendwie gestelzt und platt. Ungefähr 80% des Buches sind ein einfaches Teenie – Love – Geschichten – Ding.

High-School, Freunde, Liebe und so weiter…

Das Ende war meiner Meinung nach sehr vorhersehbar, die Gründe des Revive – Anführers sehr fadenscheinig. Und ihn GOTT zu nennen… Naja, was soll man dazu noch groß sagen?

Einzig die Moral von der Geschichte konnte es etwas herausreißen, so dass es doch noch zwei Sterne werden.


Alles in allem eine super Idee, die wirklich schlecht umgesetzt wurde und wenig unterhaltend ist.
 

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Homepage: Cat Patrick

Kommentare:

  1. Ich fand das Buch zwar etwas besser als du, kann aber echt alle Kritikpunkte super nachvollziehen! Schade eigentlich, denn die Idee war ja wirklich genial. =(

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    1. Ja :( Fand das Buch irgendwie lieblos... mit so einer coolen Idee so umzuspringen... Meh! <3

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