Mittwoch, 25. Juni 2014

[Rez] Allen Zadoff - Boy Nobody


Titel: Boy Nobody
Autor: Allen Zadoff
Verlag: Bloomoon
Reihe: 1/3
Einband: Hardcover
Preis: 16,99€ 
Seiten: 336
Meine Wertung: 3 von 5 Federn





Mit 12 Jahren wurde er rekrutiert, um tödliche Missionen zu „erledigen“. Mit 16 ist BOY NOBODY einer der Besten. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Weil er seine Zielobjekte schnell und effektiv aus dem Weg räumt. Seine aktuelle Mission ändert jedoch alles: Denn die Zielperson ist ganz und gar nicht, was sie scheint. Und sie kommt ihm gefährlich nahe. Zu nahe. Aber BOY NOBODY wird auch diesen Auftrag erfolgreich zu Ende bringen. Weil er einer der Besten ist. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Oder etwa nicht …?


Das Cover find ich irgendwie ansprechend und es passt zur Geschichte. Was ja eher selten vorkommt! :)
 

Boy Nobody ist ein Jugendlicher, der bereits mit 12 Jahren seinen ersten Tötungsauftrag erhielt und ausführt. Zum Zeitpunkt der Geschichte ist er 16 und ein eiskalter Killer. Seine Masche? Er erschleicht sich die Sympathie des Opfers und tötet es dann. Er hinterfragt die Gründe nicht, sondern führt seinen Auftrag aus. Zumindest so lange, bis er sich eingestehen muss, dass er doch nicht so gefühlskalt ist und sich in die Tochter seines nächsten Opfers verliebt… Komplikationen vorprogrammiert.

Allen Zadoffs Schreibstil ist kühl, knapp und ohne ausgefallene Beschreibungen und Schnörkel. Die Sätze und Kapitel sind sehr kurz, so dass man quasi ein bisschen durch die Geschichte getrieben wird. Ich für meinen Teil musste mich erstmal mit dem Schreibstil anfreunden, es ist eher ein Buch, das sich wie ein Actionfilm liest. Ich empfand das auf Dauer etwas anstrengend, auch wenn es benutzt wurde, um Spannung aufzubauen.

Zum Hauptcharakter – dessen Namen man nicht erfährt, soweit ich mich erinnere – baut man kaum eine Verbindung auf. Er ist definitiv ein Sympathieträger gewesen und auch die wenigen Emotionen die er hegt, sind schwer nachzuvollziehen.

Auch dass er sich nicht gegen seinen Arbeitgeber zu Wehr setzt, wo er doch so eine Killermaschine ist, fand ich etwas fern jeder Logik.

Die Actionszenen waren teilweise etwas überzogen, dennoch wenn man die Geschichte quasi als kurzlebigen Action“film“ betrachtet, ist es unterhaltsam und spannend und man wünscht ihm trotzdem, dass er mit Samara zusammen sein kann.



Alles in allem nichts wovon ich noch einen weiteren Teil benötige. Es hatte spannende Momente, doch die meiste Zeit konnte es mich nicht fesseln. Der nicht vorhandene Tiefgang der Geschichte lies mich irgendwie etwas angesäuert und unzufrieden zurück.
 

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Homepage: Allen Zadoff

Kommentare:

  1. Das Konzept 'Jugendlicher wird zum Killer/Agenten ausgebildet' ist ja auch nicht sonderlich neu, da sollte man ja wohl wenigstens mit ner guten Story aufwarten können :D
    Erfährt man denn was die Motivation hinter dem Ganzen ist? Also warum er das alles überhaupt mitmacht?
    Ist ja auch häufig ein Schwachpunkt solcher Bücher...

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    1. Huch, gerade erst gesehen deinen Kommi :D

      Und nein man erfährt leider nichts über die Motivation dahinter und auch nicht über die Organisation :(

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