Mittwoch, 30. Januar 2013

[SUB] In my Mailbox #2

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Dieser - Post - ist - sowas - von - fällig! 
Ihr versteht nur Bahnhof?
Na dann...

Samstag, 26. Januar 2013

Lesenacht bei 'Ankas Geblubber'

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So, ich hab mich dann auch mal angeschlossen.

Lesen bis mir die Augen zufallen! Klingt doch gut, oder nicht?;)



[Rez] Lauren Oliver - Pandemonium

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Titel: Pandemonium
OT: Pandemonium

Autor/in: Lauren Oliver

Verlag: Carlsen

Reihe:Amor-Trilogie

Gebunden: 400 Seiten

Sprache: Deutsch

Preis: 17,90€

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Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.
Leute, wer hätte es gedacht xD Ich LIEBE die Farbe und daher find ich das Cover auch super toll. Ende aus! :)


 

Nachdem ich Hana gelesen hatte, musste ich natürlich direkt ‚Pandemonium‘ dahinter schieben. Und ich liebe es sogar mehr als Band 1. Im Hinblick auf Band 2 wäre Band 1 nur noch 3,5 Sterne. Und ich habe selten erlebt, das einer der Folgebänder BESSER ist. Normalerweise steigert sich das in die andere Richtung. 

Wie ihr hört, ich bin begeistert und habe es verschlungen. Anfangs war es etwas schwer wieder in die Geschichte rein zu finden, aber nach und nach hatte ich den kompletten ersten Band wieder vor Augen. Und vor allem das Ende. Und es sei gesagt, man erfährt nicht, was hinter dem Zaun passiert ist, als Lena geflohen ist. 

Die Szenen wechseln immer zwischen damals und heute, wobei damals ab dem Zeitpunkt beginnt, als Lena von den Rebellen gefunden wird. Man merkt deutlich, wie mutlos und verzweifelt sie ist, denn der Grund, aus dem sie geflohen ist, ist tot. Mehr als einmal bereut sie ihre Entscheidung und hadert mit ihrem Schicksal. Sie ist schwach und depressiv. Nicht die Lena, die man kennt.
Nach und nach kristallisiert sich ihre Stärke aber wieder heraus, nicht zuletzt durch die Rebellin Raven, die ihr quasi in den Hintern tritt. Sie muss arbeiten, sonst muss sie gehen. Raven macht Lena so ein schlechtes Gewissen, dass diese alles daran setzt, wieder auf die Beine zu kommen. Ihre oberste Regel: denk nicht an früher. 

Sie schließt sich der Widerstandsbewegung an. 

Das ist das jetzt. Als sie, Tack und Raven auf einer Demo sind, bekommt Lena den Auftrag, den Sohn des VDFA Vorsitzenden zu beobachten. Julian Finemann.
Lena reloaded ist stark, selbstbewusst und voller Kampfesmut. Ihre Trauer über Alex Tod ist noch nicht verflogen, aber sie lässt sich daovn nicht mehr beeinfluss. 

Als sie jedoch mehr Zeit mit Julian verbringt, baut sich eine Verbindung zwischen Ihnen auf, die auch der noch an das Regime glaubende Julian sich nicht versperren kann. Nach und nach beginnt die ‚Deliria‘ sich zwischen ihnen auszubreiten. Doch kann das gut gehen? Eine Rebellin und der Sohn des ärgsten Feindes eben dieser? 







Und natürlich fehlt am Ende auch nicht der typische Schockeffekt von Lauren Oliver. Und ich fiebere Band 3 nur so entgegen. Alles in allem super spannend, nachvollziehbar, toller Schreibstil und ein 1A Komplettpaket. Lesen. Sofort!


5 von 5 Federn





Requiem ist bereits auf englisch erschienen.
Deutscher Erscheinungstermin bisher unbekannt.

Leider ;)

Dienstag, 22. Januar 2013

Flashback December 2012

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Gelesene Bücher:

Dezember 2012  
  1. Kendara Blake - Anna im blutroten Kleid (5/5)
  2.  E.L. James - Fifty Shades of Grey 3 (1,5/5)
  3. Maggie Stiefvater - Rot wie das Meer (5/5)
  4. Elisabeth Naughton - Fesseln der Leidenschaft (2/5)
  5. Marie Lu - Legend 01 (5/5)
  6. Lauren Oliver - Pandemonium (5/5)



[Rez] Alex Adams - White Horse

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Titel: White Horse
OT:
White Horse

Autor/in: Alex Adams

Verlag: Piper

Reihe: Postapocalyptic - Trilogie
Broschier: 448 Seiten

Sprache: Deutsch

Preis: 16,99€

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Eine Welt, die alle Hoffnung verloren hat. Eine junge Frau, die ihr ungeborenes Kind beschützen muss. Ein uraltes Geheimnis, das für uns alle zur tödlichen Gefahr wird … Dies ist die Legende vom Ende unserer Welt – und unserer Zukunft danach. Fesselnd erzählt in Vor- und Rückblenden, wurde »White Horse« über Nacht zum Bestseller. Die junge Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Glasgefäß, dessen Herkunft sie sich nicht erklären kann. Es enthält ein furchtbares Geheimnis. Denn als Zoe den Behälter öffnet, breitet sich eine geheimnisvolle Seuche aus, »White Horse«. Unzählige Menschen sterben, das Ende aller Zeiten scheint gekommen. Zoe verliert nicht nur ihre Familie, sondern auch ihren geliebten Nick, der verschwunden ist. Und sie stellt fest, dass sie von ihm schwanger ist. Auf sich allein gestellt, zählen für Zoe bald nur noch zwei Dinge – wird sie Nick wiederfinden, um das Geheimnis von »White Horse« zu lüften? Und wie kann sie ihr ungeborenes Kind in einer Welt beschützen, die dem Tod geweiht ist?
Super Cover. Einer der Hauptgründe, warum es es haben wollte. Es strahlt quasi die Dunkelheit schon aus. Und auf der Rückansicht sieht man dann nochmal Zoe mit Kugelbauch ;)

 


Es ist tatsächlich jetzt schon relativ lange her, dass ich White Horse gelesen habe. Und heute bin ich einfach der Meinung, dass ich mich lange genug vor der Rezension gedrückt habe.
White Horse ist eines dieser Bücher, die ich auch noch Wochen nach dem lesen immer wieder im Kopf umher gewälzt habe. Ich hab wirklich lange gebraucht, mir hier eine Meinung zu bilden.
Erst mal war es so, dass ich es unbedingt haben musste. Wenn ihr mich heute fragt, warum das so war, kann ich’s echt nicht mehr sagen.
Ich fand das Cover sah so vielversprechend aus, der Klappentext und die Leseprobe – vielleicht alles zusammen – haben mich zu diesem ‚Muss-haben‘ – Zombiegefühl verleitet. Los stochen und ab in die nächste Buchhandlung.
Direkt anfangen zu lesen. Lesen, lesen, lesen… und etwa nach der Hälfte stellte sich dann bei mir die Ernüchterung ein – plus einem riesen riesen RIESEN großem Fragezeichen im Gesicht.
Also weiter lesen, bis zur letzten Seite. Buch zuklappen und innerlich frustriert aufschreien. White Horse ist bis heute auch das einzige Buch, bei dem ich danach wirklich Diskussionsbedarf hatte – einfach weil ich anscheinend vieles nicht verstanden hatte. Viele kleine Fetzen der Auflösung sind anscheinend an mir vorbeigeflattert.
Von Seite zu Seite wurde White Horse für mich einfach immer verwirrender und der Höhepunkt dieser Verwirrung war tatsächlich die ‚Auflösung‘.
Vielleicht wissen einige von euch ja, wie frustrierend es sein kann, wenn man der Meinung ist, ein Buch einfach nicht zu verstehen.
White Horse ist in Zeitebenen geschrieben: jetzt und früher. Jetzt spielt in Europa, die Rückblenden aus Zoes Leben vor der Seuche sind nicht chronologisch geordnet, sondern tauchen plötzlich auf, wie Erinnerungen. Fast unmöglich, diese wirklich geordnet auf die Reihe zu kriegen.
Lange passiert nichts, Zoe traut sich die den Krug zu öffnen. Viel Spannung kommt auch nicht auf, obwohl man das ja eigentlich meinen sollte. Die ganze Geschichte wirkt sehr kühl und distanziert erzählt. Zoe selber war mir weder sympathisch, noch unsympathisch. Die anderen Charaktere hingegen, handelten für mich so unverständlich, dass es teilweise schon frustrierend war – Beispiel der Engländer und das Mädchen, dass Zoes mit sich nimmt.
So gefühlsarm wie Zoe auch ist – sie rennt einem Mann, den sie wenige Wochen kennt – quer durch Europa hinterher und weiß nicht mal ob er noch lebt. Noch dazu ist sie schwanger.
Eigentlich passiert in White Horse sehr sehr wenig. Die Stimmung ist düster und getrübt, Spannung gibt es selten, dazu verhelfen auch nicht die Mutationen. Die Aufdeckung der ganzen Sache war ein Witz. Außerdem bekommt man als Leser sehr wenig Hintergrundinformationen. Und das Ende…ja da wollen wir doch gar nicht drüber sprechen. Es wirkt, als hätte jemand den Rest des Manuskripts verbrannt und dann schnell zwei Seiten Friede Freude Eierkuchen hinten dran geklebt.
Soviel also zu meiner Meinung zu White Horse.
Vielleicht hab ich das Buch nicht verstanden, vielleicht hab ich was überlesen, vielleicht vielleicht vielleicht… mir wurde gesagt, dass es wohl noch Verbindungen zu den 7 Reitern der Apokalypse und zur Büchse der Pandora gibt. Schön und gut, aber soll ich die erraten?



Alles in allem sei gesagt, dass dies nur meine Meinung ist und mir das Buch eigentlich nicht wirklich gefallen hat. Dennoch bekommt es von mir 2 Sterne, schon alleine für die Rohfassung der Idee und dem Cover – und der gut rübergebrachten, düsteren Stimmung. Charakter, Storyline und Auflösung, sowie Gefühlstiefe waren hier dafür leider nicht zu finden.


2 von 5 Federn



Red Horse erscheint August 2013 in Deutschland.


Montag, 21. Januar 2013

[Rez] Elisabeth Naughton - Fesseln der Leidenschaft -

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Titel: Fesseln der Leidenschaft
OT: Fesseln der Leidenschaft

Autor/in: Elisabeth Naughton

Verlag: Egmont Lyx

Reihe: Lust de Lyx

Kindle: 101 Seiten

Sprache: Deutsch

Preis: 2,99€

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Um zu lernen, wie sie den Mann ihrer Träume verführen kann, beschwört die junge Sterbliche Mira den Dschinn Tariq herauf. Der geheimnisvolle Fremde fasziniert sie sofort, und die Leidenschaft, die er in ihr hervorruft, ist stärker als alles, was Mira je zuvor gespürt hat … 
Naja, sehr angelehnt an den 'Shades of Grey' - Hype... nicht wirklich was ansprechendes.


 

Soviel zum Inhalt. Eigentlich war es mehr eine sehr knackige Kurzgeschichte, mit ein paar erotischen Szene. Relativ vorhersehbar, aber trotzdem interessant. Tarik ist ein Dschinn, der von einer bösen Hexe gefangen gehalten wird, die ihn mit dem Leben seiner Brüder erpresst. Tariq soll für sie junge Frauen verführen – diese wissen jedoch nicht, dass der Preis für die Leidenschaft ihre Seele ist – um sich selber stärker zu machen. Und ganz besonders will sie Mira, dessen Seele so rein ist, dass sie unglaubliche Macht verspricht. 

Na so klingt das doch schon einmal besser oder? ;) Tarek aber verliebt sich in Mira und muss sich entscheiden – seine Brüder oder Mira. Doch Mira ist intelligent und mutig und kämpft um ihre und die Freiheit Tariks. 

Ob sie es schafft? Wer weiß, dafür müsst ihr die paar Seiten schon lesen :)







Es ist nichts besonderes, unterhält aber ganz gut. Der Stil ist leicht und locker, alles in allem ist das Ebook sehr angenehm zu lesen.Alles in allem war es okay.

2 von 5 Federn







Es werden noch einige Teile folgen, alle von beliebten Autorinnen aus dem Hause Lyx :)
  • Coopers Sehnsucht
  • Verhängnisvolles Verlangen
  • Verführung des Blutes
  • Versuchung der Sinne
  • Wogen des Begehrens

Donnerstag, 17. Januar 2013

[Rez] Lauren Oliver - Hana

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Titel: Hana - Amor deliria nervosa
OT:  Hana

Autor/in: Lauren Oliver

Verlag: Carlsen

Reihe:Amor-Trilogie

Ebook: 72 Seiten

Sprache: Deutsch

Preis: 1,99€

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Wilde Partys, laute Musik, Treffen mit Jungs - all das ist verboten. Doch Hana ist das egal. Im letzten Sommer vor der OP, die sie endgültig gegen die Liebe immun machen wird, will Hana nur eins: leben. Dass sie sich dabei immer mehr von ihrer besten Freundin Lena entfernt, nimmt sie in Kauf - bis sie merkt, dass auch Lena ihre gut gehüteten Geheimnisse hat. Mit »Delirium«, der dramatischen Liebesgeschichte um Lena und Alex, erschrieb sich Lauren Oliver eine riesige Fangemeinde. Bevor im Oktober mit »Pandemonium« der zweite Band der Amor-Trilogie erscheint, erzählt Lauren Oliver hier aus der Perspektive von Lenas Freundin. Eine Geschichte über Freundschaft, Eifersucht, Hass und Liebe.
Passend zur Reihe, die selbe Farbe wie Delirum und zwei Hände - vllt. als Zeichen der Freundschaft?


 

Am Ende dieser Kurzgeschichte wieder einmal der gewohnte ‚wtf‘ – Effekt. 

Obwohl ‚Hana‘ eine Kurzgeschichte ist, besticht sie durch den wunderbaren Schreibstil und die komplexe Handlung. Mir hat es wirklich gefallen, die ganze Entwicklung mal aus der Sicht von Hana, der ‚Rebellin‘, zu erleben. Ihre Gefühle kamen wunderbar rüber und am Ende konnte ich sogar fast verstehen, wieso sie das getan hat.

Es liest sich weg wie nichts und eigentlich wollte ich nichts mehr, als noch weiterzulesen. Die Kurzgeschichte hat einen hohen Stellenwert für die weitere Geschichte, da in Requiem ja wohl zwischen der Sicht von Lena und Hana gewechselt wird. Das verspricht auf jeden Fall interessant zu werden, und für die paar Euro lohnt sich die Geschichte wirklich sehr, vor allem, weil sie irgendwie auch für das weitere Verständnis wichtig ist. 

Sie ist wirklich nicht lang und ich finde, dass man sie auch super auf dem Handy oder dem PC lesen kann.





Also Leute, es lohnt sich, auch wenn einige sich denken: passiert doch dasselbe, wie wir es schon in Delirium gelesen haben. Nein, tut es nicht – zumindest nicht komplett und das Ende ist wirklich wieder so einer der für Lauren Oliver typischen Schockmomente.
Gönnt es euch ;)

5 von 5 Federn








Wie ist denn eure Meinung zu Zwischensequenzen und Kurzgeschichten zu Büchern?
Denn offizielle ist 'Hana' ja Teil 1.5!

Dienstag, 15. Januar 2013

[Rez] C.J. Daugherty - Night School

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Titel: Night School - Du kannst niemandem trauen
OT:  Night School

Autor/in: C.J. Daugherty

Verlag: Oetinger

Reihe: Night School

Gebunden: 464 Seiten

Sprache: Deutsch

Preis: 17,95€

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Wenn nichts ist, wie es scheint, wem kannst du dann vertrauen? Das spurlose Verschwinden ihres Bruders hat Allie aus dem Gleichgewicht gebracht. Sie rebelliert und ihre Eltern schicken sie auf das Internat Cimmeria, wo nicht einmal Handys erlaubt sind. Schon bald findet sie Zugang zu einer Clique und wird von zwei Jungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, umworben. Auf Cimmeria häufen sich eigenartige Vorfälle, und als ein Mord geschieht, gerät Allie selbst unter Verdacht. Auf der Suche nach dem wahren Mörder stößt sie zufällig auf eine mysteriöse Verbindung ihrer Mutter zur Schule und gerät selbst in Lebensgefahr. Kann sie überhaupt noch irgendjemandem trauen? Dieser erste Band aus der Reihe Night School ist atemlos, packend und geheimnisvoll, Thriller und Liebesgeschichte, hochspannend und unwiderstehlich."Extraklasse!
Die 15-jährige Allie rebelliert mit allen Mitteln. In dem entlegenen Internat "Cimmeria" soll sie zu sich finden. Ohne jeglichen Außenkontakt. Dort geschehen mysteriöse Dinge. Eine Mitschülerin wird ermordet. Allie gerät unter Verdacht. Sie wehrt sich. Nicht einmal ihren engsten Freunden kann Allie vertrauen.
Das Cover ist klasse und mal was anderes. Allerdings hat es mir den Eindruck vermittelt, es mit einem Fantasy Jugendbuch zutun zu haben.


 

Allie macht ihren Eltern nur Probleme, sie rebelliert, begeht Straftaten und tut alles, um den Schmerz zu vergessen, den das Verschwinden ihres geliebten Bruders in ihr ausgelöst hat. Als Allie wiedermal von der Polizei verhaftet wird, scheint es ihren Eltern zu reichen. Sie schicken sie auf eine weit entfernte Elite Internat, von dem sie noch nie gehört hat. Schon bald fühlt Allie sich, als würde sie nicht dazugehören. Alle Schüler haben Familie, die reich ist und schon seit Generationen auf die Cimmeria zur Schule gehen – warum ist Allie also hier? Außerdem scheint nichts so wie es ist und als eine Schülerin stirbt, weiß Allie nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Wem kann sie noch vertrauen?

Also, ich bin das Buch irgendwie unter dem Aspekt ‚Fantasy‘ angegangen. Der Titel, das Cover und gehörtes haben in mir die Vorstellung eines Vampir Romans zum erscheinen gebracht. Fragt mich nicht warum. Angefangen hat es auch wie eine dieser typischen Internatsgeschichten. Neues Mädchen, hübsch, toll, geheimnisvoll trifft auf charmanten, super sexy Typen, der ihr den Hof macht und auf den kratzbürstigen, sie beleidigenden anderen Typen – na wem kann sie da wohl mehr vertrauen?
Allie selber benimmt sich teils sehr kindisch und naiv. Auch ist sie gerade mal drei Tage an der Schule und hat eine allerbeste Freundin. Da musste ich echt den Kopf schütteln. Als die beiden sich dann auch noch ihre tiefsten Geheimnisse anvertraut haben – man bemerke, 3 TAGE – habe ich mich einfach nur noch vor Lachen auf dem Boden gekugelt.
Erst mal ging es weiter wie die typische Teeniegeschichte, Teeniealltag, Typen, Bälle, Haare, Unterricht, Schminke, Klamotten uuuuund so weiter. Und dazwischen gestreut immer wieder kleinere Hinweise, dass hier etwas nicht richtig läuft. Und bald tappt Allie auch schon voll ins Fettnäpfchen und steckt ihre Schnüffelnase in alles rein und sammelt Beweise.
Schnell werden sie – und Carter, der oh Wunder der ist, dem sie vertrauen kann – fündig und noch dazu ein Liebespaar, dass sich heiß und innig liebt (aha. 10 Tage? :D)
Immer tiefer wühlen sie sich in die Geheimnisse von Cimmeria und stoßen dann auch IRGENDWANN ganz einfach auf die Lösung des ganzen. Darauf folgt das große Highlight, die Auflösung, der ‚Kampf‘, den ich ehrlich gesagt etwas lächerlich fand. Feuer. Fällt dem denn nichts Neues ein?
Und warum will der Widersacher von Isabelle (der Schulleitung) Nathaniel unbedingt die Leitung der Schule und der Night School haben und geht dabei über Leichen? Ihr merkt schon, so wirklich begeistern konnte mich Night School einfach nicht.






Meine Begeisterung wurde unter Tonnen von Klischees, unausgereiften Charakteren und Zickigkeit erstickt. Ich finde zwar, dass Night School einen interessanten Ansatz hat (wenn man es nicht aus der Sicht eines Fantasy Romans betrachtet), aber dafür auch viele viele Mängel, bei denen ich nicht glaube, dass sie mir in Band zwei nicht mehr begegnen. Viele Logikfehler. Schade.
Und alles in allem ein Roman, der nicht unbedingt schlecht gewesen ist, denn der Schreibstil war super. Die Charaktere hingegen weisen viele Schwächen auf.
Eher für Leute geeignet, die sich an überzogenen Handlungen und viel Kitsch nicht stören.



2,5 von 5 Federn








'Der den Zweifel sät' erscheint im Februar 2013!


Montag, 14. Januar 2013

[Rez] Marie Lu - Legend

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Titel: Legend - Fallender Himmel
OT:  Legend 01

Autor/in: Marie Lu

Verlag: Loewe

Reihe: Legend
Gebunden: 363 KB
Sprache: Deutsch

Preis: 17,95€

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Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende! Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur.
Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen. Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders? Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist. Fallender Himmel ist der erste Band der Legend-Trilogie."Es gibt mehr als eine Wahrheit!
Im Jahr 2130 unterdrückt eine menschenverachtende Militärregierung das eigene Volk. Der junge Day gilt als Feind Nummer eins. Er lebt im Untergrund. June dagegen ist dem Regime treu ergeben. Doch ist Day wirklich ein gewissenloser Rebell? Junes Weltbild gerät ins Wanken.
Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und sticht gleichzeitig irgendwie aus der Masser heraus. Vielleicht weil nicht einfach ein Mädchengesicht darauf zusehen ist?;) Außerdem wurde es fast aus dem englischen übernommen.


 

Ihr wollt Action? Eine Kick - Ass Heldin wie sie im Buche steht? Einen richtigen Pageturner?
DANN meine lieben Leser...
kann ich euch 'Legend' wirklich unvoreingenommen empfehlen. Ich habe absolut nichts an dem Buch zu meckern, kriteln oder sonstiges. Außer vielleicht: wieso zur Hölle dauert die Fortsetzung so lange?

Marie Lu ist etwas gelungen, dass ich bisher nur selten erlebt habe. Sie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite an dieses Buch gefesselt. Als die letzte Seite gelesen war, habe ich die Charakter schon unheimlich vermisst.

Durch den ständigen Perspektivenwechsel zwischen June und Day wird der Leser in Atem gehalten - denn dieses Mal wissen wir mehr als die beiden und fiebern dem Moment ängstlich entgegen, an dem die beiden auf unserem Wissenspegel ankommen. Wirklich gemein.
June ist schlau und dem Regime treu ergeben.

Doch sie ist nicht blind. Als ihr Bruder auf seltsame Weise verstirbt und ihr immer mehr Fakten vor Augen geführt werden, macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. War es erst noch ihr Ziel, den meistgesuchten Verbrecher Day zu fangen, so geht es ihr bald nur noch um die Wahrheit, die ihr Weltbild in tausend Einzelteile splittern lässt. Schnell muss sie begreifen, wer Freund und wer Feind ist.
Day hingegen ist ein Rebell, distanziert und möglichst vorbereitet. Nichts was er tut, tut er ohne Grund.

Beide Charakter bestechen durch ihren Mut und ihre Schlagfertigkeit, trotzdem fehlt ihnen nicht das Gefühl, sie bringen es super rüber, der Leser kann wirklich mitfiebern, während sie versuchen, sich immer wieder aus Zwickmühlen zu befreien.
Legend beinhaltet super Charaktere, eine spannende Kulisse und definitiv nicht zuviel Friede Freude Eierkuchen. Unheimlich realistisch schildert Marie Lu hier eine Welt, die nicht so abwegig scheint, wie wir es uns vielleicht wünschen.

   




Eine Leseempfehlung von mir und definitv eines meiner Highlights. Der Band hat keinen gemeinen Cliffhanger, trotzdem kann ich die Fortsetzung kaum erwarten. Ein wunderbarer Schreibstil, neuartige Ideen, Liebe, Kampf und starke Charakter - zusammengefügt zu einer perfekte Mischung aus Dystopie und Action. Lest es, ihr werdet es nicht bereuen ;)


5 von 5 verdienten Federn!







Prodigy erscheint demnächst auf englisch!
29.01.2013







An dieser Stelle vielen Dank an den Loewe Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars :)