Donnerstag, 26. September 2013

[Rez] Chuck Wendig - Blackbirds





Titel: Blackbirds
Autor:Chuck Wendig
Verlag: Bastei Lübbe
Reihe: Miriam Black #1
Einband: Broschiert
Preis: 12,00€
Meine Wertung: 2 von 5 Federn






Miriam hat eine Gabe: Wenn sie einen Menschen berührt, sieht sie den Moment seines Todes. Doch nie konnte sie die Zukunft verhindern. Inzwischen hat sie den Versuch aufgegeben ... Als der Trucker Louis Miriam vor einem Überfall rettet, berührt sie seine Hand und sieht das Unvermeidliche: Louis wird in 30 Tagen von einem Killer brutal ermordet und Miriam steht dabei. Ist sie vielleicht das nächste Opfer? Miriam glaubt eigentlich nicht, dass sie die Zukunft ändern kann. Aber sie muss es noch ein Mal versuchen: für ihr Überleben und für seins.

Das Cover ist aber mehr als genial und war auch der Grund, wieso ich darauf aufmerksam geworden bin.




Nachdem Bou es so toll fand, musste ich es unbedingt haben. Aber das war selbst mir ein bisschen zu viel schmutziges Gerede! :D

Miriam sieht den Tod jedes Menschen, sobald sie ihn berührt. Aber nur einmal. Anfangs hat sie noch versucht, den Tod zu verhindern und dabei festgestellt, dass das oft der Auslöser für den Tod dieses Menschen war.

So ist sie auf die schiefe Bahn geraten, streicht durch die Lande, trinkt und stiehlt auf der Suche nach Menschen, die bald sterben, um sie zu beklauen.

Dann begegnet sie dem Trucker Louis, der ungewöhnlich nett zu ihr ist und sie sieht seinen Tod. Und das schlimmste: in dieser Vision kommt sie selbst vor.

Louis hat das Leben böse mitgespielt. Seine Frau ist tot und er versucht irgendwie zu leben.
Dann gibt es da noch Ashley, der Miriams Gabe ausnutzt um das große Geld zu machen.
Alle Charaktere haben ein bisher nicht sehr gutes Leben gehabt. Alle haben eine schlimme Vergangenheit oder irgendwas getan, weswegen sie gejagt werden.

Und durch Ashley gerät Miriam mitten hinein.

Die Stimmung des Buches ist fast schon depressiv. Düster und bedrückend, da hilft auch die sprudelnde Flucherei in Person nicht aka Miriam.

Ansonsten ist der Schreibstil sehr schlicht und durchsetzt mit Beleidigungen und Flüchen. Dem ein oder anderen wollte ich zwischendurch wirklich mal den Mund mit Seife waschen. >.<

Vor allem gibt es viel Gewalt und die Leute, die Ashley und jetzt auch Miriam jagen, schrecken vor nichts zurück. 

Außerdem kommen Miriam und Louis sich näher und umso verzweifelter ist sie, dass sein Tod sich nicht verhindern lässt und sie anscheinend noch Schuld ist.
Ansonsten ist die Geschichte sehr vorhersehbar und ja, mir hat es nicht wirklich gefallen, obwohl ich die Idee mag.


Leider schafft es Chuck Wendig auch nicht, den Leser über die Mängel des Buches hinwegzutäuschen, denn Tiefe und Emotionen sucht man hier vergebens. Da helfen auch keine Flüche.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen