Sonntag, 26. Februar 2012

[Rez] Elea Noir - Super Nova



Fakten:

  • Preis: 12,90€
  • Taschenbuch: 312 Seiten
  • Verlag: TayraNyx-Verlag; Auflage: 1. Aufl. (22. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3981349407






Inhalt:

Schon ihr ganzes Leben erwacht Stella häufig mit Verletzungen,  für deren Auftreten es keinen Grund zu geben scheint, außer den merkwürdigen Albträumen, die sie oft plagen.
Dann kreuzt der mysteriöse Shiva ihren Weg, dessen bloße Erscheinung eine unerklärlich Angst in ihr auslöst,
obwohl sie sich gleichzeitig zu ihm hingezogen fühlt. Fortan begegnet sie ihm wieder - in ihren Albträumen.

Stellas schlimmsten Befürchtungen werden übertroffen,als ihr ein Fremder offenbart, dass Shiva nicht von dieser Welt kommt und sie selbst nur Teil eines grauenvollen Experimentes ist.
Doch zu spät ... Sie ist Shiva bereits bedinungslos verfallen! (Quelle: Taranyx.de)


Erster Satz:

Es war wieder einer dieser Nächte, als ich mit einem stechendem Schmerz im Bauch erwachte.

Cover:

Ich finde das Cover ist schon ein Blickfang und wenn man das Buch gelesen hat, versteht man sogar den Sinn dahinter.

Meine Meinung:

Ja, ich weiß gar nicht was ich schreiben soll. Denn dem Klappentext nach, dachte ich nicht, dass es sich um einen "Außerirdischen Roman" handelt - und das ist überhaupt nicht mein Thema. Mir persönlich hat das Buch nicht gefallen, weil ich einfach nicht der Sci - Fi Fan bin. Daher werd ich diese Rezension mal aus Objektiver Sicht schreiben, so als wenn ich das Thema mögen würde.

An sich ist es eine Geschichte, entstehend aus dem typischen UFO - Berichten. Stella träumt nachts von Operationen an ihr, sie hat Schmerzen und wacht mit Hämathomen und Prellungen - sogar mit Rippenbrüchen auf. Sie geht nicht zum Arzt, denn sie hat panische Angst vor Krankenhäusern. Ihre Mutter, die sie Babette nennt, spricht seit dem verschwinden ihrer ältesten Tochter, im Alter von sieben Jahren, nicht mehr. Stellas Vater starb an einem Herzinfarkt. Als Shiva in ihrem Leben auftaucht, verändert sich alles. Stella fühlt sich zu ihm hingezogen, hat aber gleichzeitig auch furchtbare Angst.

Der Schreibstil ist einfach, nur ein paar mehr Absätze hätten dem Lesefluss durchaus gut getan. Ebenso hat er mich nicht in die Charaktere hereingebracht, blieb leider sehr oberflächlich und wenig mitreißend. Er ist einfach etwas flach, umgangssprachlich und ohne großen Wiedererkennungswert. Sie wechselt ständig von gefühlvoll zu sachlich und ich finde, wichtige Dinge sollte man mit dem Schreibstil betonen, nicht mit Großbuchstaben. Das ändert sich allerdings ungefähr ab Seite 150.

Bei Stella wusste ich anfangs nicht, wie sie wirklich ist. Sie wirkte sehr vernünftig, aber dann zwischenzeitlich auch so blind, dass ich ihr am liebsten einen auf die Nuss gegeben hätte. Auch Shiva mochte ich anfangs nicht, er starrt Stella einfach nur an. Die ganze Zeit. Und spricht kaum - und wenn er spricht, dann nur "gehaucht".
Dafür mochte ich den etwas, naiven Thommy sehr gerne, etwas jünger als Stella, aber so loyal, wie ein Freund nur sein kann.

Ab der Mitte entfernt sich die Geschichte endlich vom typischen UFO Klischee, leider kann ich gar nicht viel dazu sagen, ohne zuviel von der Story zu verraten.  

Allerdings veränderte sich da dann plötzlich auch der Schreibstil, die Wankelmütigkeit verschwand und zwischenzeitlich gab es sogar richtig gute Szenen, in denen man sich wunderbar in Stella hineinversetzen konnte. Auch Shiva wurde mir symphatischer und die Ideen schienen Elea Noir plötzlich aus der Feder zu fließen. 
Es ist eine interessante Vorstellung, dass es noch andere Planeten gibt, auf denen Menschen angesiedelt von einer anderen Spezies leben. Mehr kann ich nicht dazu sagen, sonst würde ich zuviel verraten.

Fazit:

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und abgesehen davon, dass ich das Thema einfach nicht so prickelnd finde, eine nette Unterhaltung - wenn man es erstmal über die Hälfte hinaus geschafft hat. Den Schreibstil, den Elea Noir ab der Hälfte findet, den sollte sie dringend beibehalten. 

3 von 5 Federn




Vielen Dank an den TaraNyx Verlag, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

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