Montag, 12. Dezember 2011

[Rez] Alyson Noel - Evermore

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Page & Turner (2. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442203600

Inhalt(Amazon):
Wahre Liebe ist unsterblich

Ever ist sechzehn Jahre alt, als sie ihre gesamte Familie bei einem Autounfall verliert – sie überlebt als Einzige. Seither ist sie in sich gekehrt und kapselt ihre verletzte Seele von der Außenwelt ab. Alles ändert sich jedoch, als sie Damen zum ersten Mal in die Augen blickt. Denn Damen sieht nicht nur verdammt gut aus, er hat etwas, was Ever zutiefst berührt. Aber irgendetwas an ihm irritiert sie. Seitdem sie dem Tod so nahe war, besitzt sie nämlich die einzigartige Fähigkeit, die Gedanken der Menschen um sie herum hören und ihre Aura sehen zu können. Doch nicht so bei Damen: Er scheint diese Gabe auf mysteriöse Weise außer Kraft zu setzen. Sie sieht und hört nichts – für sie ein untrügliches Zeichen, dass Damen eigentlich tot sein müsste. Er wirkt aber alles andere alles leblos, und am liebsten würde Ever sich nie mehr von seinem warmen Blick lösen. Wenn sie sich nur nicht ständig fragen müsste, wer er eigentlich ist und was er ausgerechnet von ihr will …


Meine Meinung:

Ich bin lange um das Buch herumgeschlichen, ich fand das Cover wunderhübsch, aber irgendwie war es mir zu teuer. Bei Ebay hab ich es dann für 1€ ersteigert und bin wirklich froh, es mir nicht gekauft zu haben.

Den allgemeinen Hype um dieses Buch kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen. Der Schreibstil wirkt ein wenig lieblos, die Charakter platt. Normalerweise bildet sich in meinem Kopf ja ein gewisses Bild der Figuren, hier aber blieben sowohl Ever und Damen, als auch Drina und Haven irgendwie farblos.
Dazu kam noch, dass mir Damen und Haven total unsymphatisch waren.

Es wird nicht auf die Charakter eingegangen, man fiebert nicht mit ihnen mit. Der Schreibstil an sich ist zwar sehr angenehm und leicht zu lesen, aber hat soviel Gefühl, wie ein Sachbuch. Bis zur Hälfte des Buches dachte ich mir nur, ich lese Twilight in schlechter. Es passiert fast gar nichts, keine Spannung, keine Spannungsbögen. Und selbst wenn man sich denkt, jetzt passiert was, dann ist das was passiert so platt dargestellt, so emotionslos, dass es schon wieder irgendwie langweilig ist. 

Die ganze Geschichte wirkt ausserdem nicht sehr durchdacht. Auch wirkt Riley nicht wie eine zwölfjährige, sie wirkt manchmal sogar reifer als Ever mit ihren sechzehn Jahren. Letztendlich hat mich am meisten gestört, dass die Charakter keine Tiefe haben und als Ever dann auch noch Alkoholabhängig wird/wirkt, wollt ich nur noch schnell durchkommen mit dem Buch. Unrealistisch - ja ich weiß, Vampire und Unsterbliche sind so oder so nicht realistisch ;) Aber Reaktionen sollte schon etwas mit der Realität zu tun haben und die Erklärung für Evers Alkoholismus fand ich etwas aus den Fingern gesogen.

Auch das Ende wirkte irgendwie lieblos. Als hätte die Autorin selbst keine Lust mehr gehabt und es nur schnell noch zu Ende geführt.

Schade, wirklich. Aber kein Roman den man gelesen haben muss, obwohl ich die Idee an sich gut fand.
Von daher gibts 2 Sterne... Einen fürs Cover (für mich sieht die Blume aber nicht wie eine Tulpe aus) und einen für die Grundidee.

Werd nun Evernight lesen, wieder ein Buch um das es einen Hype gibt, und hoffen, dass es besser ist als Evermore.




Kommentare:

  1. Zu deinem Kommentar unter meiner rezi zu "Blutrote Schwestern": Der Schreibstil an sich war nicht schlecht, also ich bin schnell weitergekommen, usw... Es lag einfach an der Geschichte, dass es mir nicht so gut gefallen hat. Die Autorin an sich hat glaube ich ziemliches Potenzial *zwinker*

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  2. is nicht so wirklich toll die buchreihe xDD
    sag mal heißt du eigentlich in echt sasa?
    ist nämlich voll der coole name xD

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  3. :D Shit. MIT Buch wäre eine Ecke ja noch schön gewesen.. *grins*
    Ich kann nichts dafür..ich musste dahin und dann war ich nicht mehr Herr meiner Arme die einfach OHNE MICH ZU FRAGEN die Bücher eingepackt haben! :o

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